PORTRÄT: Carla Guimarães (Weitere Empfehlungen extra)

Erfreuliche Nachricht.

am 01.10.2024 schrieb uns die Übersetzerin Franziska Muche:

"Carla Guimarães - Stück: Das Mädchen, das Letzte wurde - hat das Carl-Zuckmayer-Stipendium gewonnen (https://www.staatstheater-mainz.com/veranstaltungen/extras-24-25/carl-zuckmayer-stipendium) und wir werden wieder zusammenarbeiten."

Carla Guimarães: „Die unglaubliche Geschichte des Mädchens, das Letzte wurde“.

Aus dem Spanischen von Franziska Muche.

CARLA GUIMARÃES
CARLA GUIMARÃES

Werden die Letzten wirklich die Ersten sein? In der ganz hervorragenden Übersetzung von Franziska Muche des Stückes von Carla Guimarães Die unglaubliche Geschichte des Mädchens, das Letzte wurde, erfüllt sich die Prophezeiung (Matthäus 19,30). Allerdings in einer wunderbaren, märchenhaften, utopischen Weise und anders, als es die Protagonistin dachte.

Samia Yussuf Omar, junge Hindernisläuferin aus Somalia, wird bei den Olympischen Spielen in Peking Letzte (Anfang des Stückes). Am Ende des Stückes gewinnt sie (für die Mannschaft der „Unterstadt“) gegen den exklusiv eingeflogenen Mo Farah (Weltstar und englische Sportlegende, ebenfalls ursprünglich Somalier, der für die „Oberstadt“ startet) das 98. jährliche Tiramisu-Wettessen in einem kleinen italienischen Dorf. Sie putzt nicht nur, schneller als Mo Farah, den eigenen Teller Tiramisu weg, sondern auch gleich noch die Reste auf dem des Wettkampfgegners.

Samia hat sämtliche Hindernisse überwunden und ist am Ziel ihrer Träume angekommen: In EUROPA. Gesiegt hat sie gegen den Hunger. Zwischen Somalia und Europa liegt ein Theaterstück, eine lange Reise durch Libyen und im Boot über das SCHWARZE MEER. Dazwischen liegen auch, so ist das oft bei Roadmovies, wesentliche Erkenntnisse und eine Wandlung. Ein Sterben und eine wundersame Rettung und Auferstehung.

Das „SCHWARZE MEER“? „Plötzlich verändern sich die Dinge, und wir wissen nicht recht, warum. Aber wir gewöhnen uns sehr schnell daran, als ob es schon immer so gewesen wäre. […] Ich erinner mich daran, wie die Dinge einmal waren und ich glaube, dass sie auch so sein sollten“, erklärt der alte Fischer seinem Sohn, der das alles nicht mehr weiß. Das Meer vor ihnen war einmal wunderbar blau („wie die Augen deiner Mutter […], wie der Himmel über unseren Köpfen“) und es hieß „Mittelmeer“. Aber dann scheiterten unzählige Flüchtlinge, Männer Frauen und Kinder aus Afrika bei der Überfahrt mit untauglichen Booten ins Gelobte Land und ertranken. Statt blau ist es jetzt schwarz, und es heißt „Schwarzes Meer“.

Vater und Sohn fischen ein möglichst mageres und hungriges Mädchen aus dem Meer, in dessen Blick aber „der Glanz eines Champions“ liegen soll, damit sie beim Tiramisu-Wettbewerb gewinnen kann. Und das ist Samia, letzte Überlebende auf einem Flüchtlingsboot, die mit unsäglichem Durst ein verzweifeltes Gebet gen Himmel geschickt hatte: „Lieber Gott, bitte, ich habe dich noch nie um etwas gebeten… Nur um die Medaille, um den Weltfrieden und darum, dass es in Afrika keinen Hunger gibt… Was ich sagen wollte, du hast mir noch nie eine Bitte erfüllt, aber jetzt brauche ich Regen.“ Das Gebet wird erhört und in einem fürchterlichen Gewittersturm versinkt Samia mit ihrem Schiff.

Tura, Samias Trainer in Somalia (Eshetu Tura, ebenfalls reale somalische Sportlegende) hatte Samia nahegelegt: „Du musst über Somalia hinausschauen“. Auf den Rat ihrer Geschwister stellt sie sich auf die Schultern das Bruders („ich sehe was, was ihr nicht seht“) und erblickt EUROPA: „Geldautomaten“, „Drei Mahlzeiten am Tag“, „Hochgeschwindigkeitszüge, FKK-Strände, Kinder mit Handys, Reality-Shows auf MTV…“, etc. Und die explizite Einschränkung: „Sie nennen es Demokratie/Doch es ist Scharlatanerie/Mädchen mit Anorexie/Spinner mit Vigorexie.“

Die Reise in die (vorläufige) Katastrophe („Titanic“) ist viel schwerer, als die Protagonistin gedacht hatte. Carla Guimarães nutzt alle Mittel der theatralischen und sprachlichen Architektur. Schon beim Hindernislauf in Somalia muss Samia das Militär, die religiösen Fundamentalisten (die Samia die Burka überziehen wollen) und den Hunger austricksen. Die Kapitel aus Maos rotem Buch („Korrekte Behandlung von Widersprüchen unter dem Volk“), die Samia und ihre Geschwister in der Not verspeisen, stillen nur schlecht den Hunger, erweisen sich aber als nützlich im libyschen Minenfeld.

Zeitgleich zum aktuellen Geschehen fungieren als „Chor“ auf der Bühne „Das Radio“ („Wach auf, Somalia, […] wach auf Samia“) und in köstlich aussagestarken Reportagenklischees „Der Radiomoderator“. Tura liftet durch hervorragende Sprichwörter die Vorgänge auf eine höhere Bedeutungsebene („Kein Frosch spricht gern über seine Vergangenheit als Kaulquappe“, „Der Weise sagt nicht, was er weiß. Und der Dumme weiß nicht, was er sagt“). Die Regieanweisungen (allesamt gekonnt einfach im Dienste der theatralischen Umsetzbarkeit) gehen unter die Haut („Man sieht, dass das Meer schwarz ist. Die Arme einiger Männer und Frauen berühren das Boot, als wären sie Wellen“).

Die Piraten, die Samia mit Gaddafis Kopf abwimmelt, aus dem sie bei EBay Geld machen können, singen das „Lied des Piraten“ von José de Espronceda. EUROPA wird im Rap der Geschwister vorgeführt. Grundmelodie des Exodus ist „Don’t worry, be happy“.

Das ist Satire. Das ist großes Theater. Das ist Gleichnis, Utopie und Märchen. Das ist fürchterlich (im Geschehen) und einfach nur wunderbar und schön im satirisch kitschigen Happy End („Meine Damen und Herren, live und exklusiv erleben wir, wie Samia Yusuf Omar Markus Larsson die Zunge in den Hals steckt.“)

Aber darf man das? Darf angesichts der gegenwärtigen Völkerwanderung ein Flüchtlingsdrama im glücklichen Tiramisu-Wettbewerb enden? Ja, es darf. Auch Heine landete in weltpolitisch ernster Lage nicht nur beim Brot, sondern bei den „Zuckererbsen für jedermann“, bei „Rosen und Myrten, Schönheit und Lust“. In Ecos „Name der Rose“ ist nicht die Tragödie, sondern die Komödie die geächtete, gefährliche Gattung. Carla Guimarães befindet sich in guter Gesellschaft. Prodesse et delectare, daran hat sich nichts geändert.

TEXT: WOLFGANG BARTH

BIOGRAPHISCHES

Carla Guimarães wurde am 13. März 1975 in Salvador de Bahía (Brasilien) geboren und lebt seit 2001 in Madrid.

Sie studierte bis 1997 „Soziale Kommunikation“ an der Universidad Católica de Salvador. 2007 Promotion im Bereich „Theory, History and Practice of Theater“ an der Alcalá de Henares Universität.

Arbeitete als Journalistin für die Nachrichtenagentur EFE und die Tageszeitung El País.

Carla Guimarães ist Roman- und Drehbuchautorin und Autorin der Theaterstücke „Chuvisco, el bandolero arisco“ [„Chuvisco, der barsche Bandit“], „Hendaya: cuando Adolfo encontró a Paco“ [„Hendaye: Als Adolfo Paco traf“], „El Gato y la Golondrina“ [„Der Kater und die Schwalbe“], „La increible historia de la chica que llegó la ultima“ [Die unglaubliche Geschichte des Mädchens, das Letzte wurde] (Liste der besten Theaterautoren beim Preis Premios Max de Teatro 2014 – ausgewählt für das Festival New Plays from Europe 2014 / Sala Cuarta Pared) und „La confesión de Lola“ [„Lolas Beichte“] (Uraufführung 2014 im Teatro Circo Price, Madrid).

Die DSE von „Die unglaubliche Geschichte des Mädchens, das Letzte wurde“ findet am 29.11.2015 am Theater Baden-Baden statt.

http://theater.baden-baden.de/stuecke/tik/die-unglaubliche-geschichte-des-maedchens-das-letzte-wurde-dse/

FRANZISKA MUCHE
FRANZISKA MUCHE

Franziska Muche, geboren 1976 in Zittau, ist freie Dramaturgin und Übersetzerin, Diplomkulturwirtin (Univ. Passau) und ausgebildete Schauspielerin (Michael-Tschechow-Studio Berlin/ZAV). Seit 2008 übersetzt sie Theaterstücke aus dem Spanischen. Von 2003 bis 2007 war sie Senior Officer bei der Academic Cooperation Association (ACA) in Brüssel. 2007 wechselte sie zum Theater. Sie leitet die monatliche Reihe szenischer Lesungen AMBIGÚ in der Alten Kantine Wedding (Berlin), die zeitgenössische internationale Theaterstücke präsentiert (http://www.ambigu.info/).

Franziska Muche übersetzt Theaterstücke v. a. junger Dramatiker aus dem Spanischen und, im Tandem mit Pilar Sánchez Molina, aus dem Deutschen ins Spanische.

Sie übersetzte u.a. bisher Stücke folgender Autoren: Jose Manuel Mora, Paco Bezerra, Amaranta Leyva, Sergio Blanco, Ángel Hernández, Carla Guimarães; Sibylle Berg, Lutz Hübner und Dirk Laucke.

 

PORTRÄT: Stefano Massini

STEFANO MASSINI: EINE NICHT UMERZIEHBARE FRAU. 

Aus dem Italienischen von SABINE HEYMANN.

STEFANO MASSINI wurde 1975 in Florenz / Italien geboren. Nach einem Studium der Altphilologie arbeitete er zunächst als Regie-Assistent bei Luca Ronconi am Piccolo Teatro in Mailand. Seit 2000 arbeitet Stefano Massini selbst als Regisseur, seit 2005 erregt er zudem als Dramatiker Aufmerksamkeit. Für seinen Text „L’odore assordante del bianco“ wurde er mit dem Premio Pier Vittorio Tondelli ausgezeichnet, einem der wichtigsten Preise für Dramatisches Schreiben in Italien. Im Jahr 2007 erhielt er den Premio Nazionale della Critica und 2013 den Premio Speciale Ubu. Massinis Texte werden in ganz Italien und im europäischen Ausland gespielt.

Das 2007 entstandene Stück „EINE NICHT UMERZIEHBARE FRAU“ beschäftigt sich mit der russischen Journalistin Anna Politkowskaja, deren Ermordung vor ihrer eigenen Wohnung in Moskau im Jahre 2006 die Öffentlichkeit schockierte. Politkowskaja war eine investigative Reporterin, die sich u.a. mit Menschenrechtsverletzungen im Tschetschenien-Konflikt beschäftigte.

Massinis Text rekonstruiert weniger den genauen Ablauf ihrer Ermordung oder Details ihrer Biografie, er spiegelt vielmehr in Schlaglichtern die Gräuel und Ambivalenzen des kriegerischen Konflikts und die Rolle des Journalisten in einem solchen Kontext. Monologische, durchaus poetische Sequenzen wechseln sich mit Dialogen zwischen Reportern und Beteiligten und Betroffenen des Krieges ab. Vom Schicksal der russischen Journalistin ausgehend lädt Massini zu einer generellen Auseinandersetzung mit der Pressefreiheit und den Aufgaben des modernen Journalismus ein.

„EINE NICHT UMERZIEHBARE FRAU“ wurde seit der Entstehung des Textes nicht nur in Italien, sondern auch in Frankreich, Belgien, Luxemburg und Monaco gezeigt. Eine Spielfilmversion überzeugte bei den 66. Filmfestspielen in Venedig. Die deutschsprachige Erstaufführung ist für November 2015 am Oldenburgischen Staatstheater geplant.

EURODRAM zeigt bereits am 31. Mai 2015 einen Ausschnitt aus dem Text bei der EUODRAM-Präsentation am Nationaltheater Mannheim (Einrichtung der Lesung: Inka Neubert).

STEFANO MASSINI hat in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe weiterer Stücke geschrieben, von denen nach der Uraufführung am Piccolo Teatro Mailand in letzter Zeit vor allem die „Lehman Trilogy“ großes Aufsehen erregte. Die deutschsprachige Erstaufführung dieses Textes („Lehman Brothers“) ist für Juni 2015 am Staatstheater Dresden geplant (Regie: Stefan Bachmann).

Sabine Heymann
Sabine Heymann

INTERVIEW MIT SABINE HEYMANN, DER ÜBERSETZERIN DES TEXTES

Frau Heymann, Sie haben „Donna non rieducabile“ ins Deutsche übersetzt. Wie sind Sie auf den Text aufmerksam geworden?

SABINE HEYMANN: Schon vor einigen Jahren hat mich mein Freund Christoph Lepschy (Professor für Dramaturgie an der Universität Mozarteum) auf Stefano Massini aufmerksam gemacht. Massini hatte in Salzburg 2011 einen Workshop zum zeitgenössischen italienischen Theater abgehalten und gemeinsam mit den Studierenden seinen Text „Il crollo“ (Der Crash) behandelt, der wohl eine erste Version der späteren „Lehman Trilogy“ war. Seitdem habe ich seine Arbeit aus der Ferne verfolgt und mich gefreut, dass es endlich einmal einem zeitgenössischen italienischen Autor gelang, auf italienischen Bühnen gespielt zu werden und Erfolg zu haben – was immer noch ein sehr schwieriges Unterfangen ist. Im vergangenen September kam dann Per Lauke mit der Anfrage auf mich zu, ob ich „Donna non rieducabile“ für seinen Verlag übersetzen könnte. Von dem Text war ich auf Anhieb fasziniert. Wie Massini das Thema angegangen ist, wie er das Material montiert und bearbeitet hat, das ist einfach großartig. Es ist ein sehr guter, ein spannender politischer Text, ein hochdramatischer Monolog, der einem für vieles die Augen öffnet. Die menschliche Größe und das journalistische Kaliber von Anna Politowskaja, die ich bis dahin nur oberflächlich kannte und von der ich noch nie etwas gelesen hatte, lernte ich über den Umweg der Übersetzung kennen. Beim Übersetzen habe ich vor allem versucht, dieselbe Gratwanderung nachzuvollziehen, die auch Politowskaja in ihrer Arbeit ständig vollzogen hat: zwischen Empathie und kritischer Distanz.

Was ist für Sie das Besondere am Übersetzen dramatischer Texte? Gibt es dabei spezifische Herausforderungen?

SABINE HEYMANN: Jeder Text hat sehr spezifische Anforderungen an die Übersetzung. Jeder Text ist auf seine Weise schwierig. Jedesmal müssen neue, eigene Lösungen gefunden werden. Handwerklich ist das Vorgehen schnell beschrieben: Der erste Durchlauf ist die Rohübersetzung, die sich sehr genau am Original entlanghangelt. Die ist schnell gemacht. Dann gibt es einen Abgleich, der auf Vollständigkeit, Missverständnisse, Fehler achtet. Vom dritten Durchgang an wird das Original mehr oder weniger beiseitegelegt. Dann erst geht es im übersetzten Text an die inhaltliche Stringenz, den Schliff, die Beseitigung von „Stolpersteinen“ … in der letzten Phase lese ich den Text noch einmal laut, dann geht es nur noch um Sprechbarkeit.

Vielleicht können Sie uns abschließend noch kurz etwas über die aktuelle Theaterszene in Italien erzählen. Wie ist es um die Position der zeitgenössischen Dramatik bestellt? Kommen in den Spielplänen auch ausländische Texte in italienischer Übersetzung vor?

SABINE HEYMANN: Wie oben angedeutet, haben es italienische Autor/innen bis heute schwer, sich zu behaupten. Es werden viele Texte geschrieben, aber nur wenige aufgeführt. Das liegt am prekären Theatersystem in Italien. Wenn ein Text einmal gespielt worden ist (meist als Eigenproduktion), ist das meist das Ende vom Lied. Nachgespielt wird so gut wie nie. Es gibt aber immer wieder sehr gute Autor/innen zu entdecken: neben den in Deutschland bereits bekannten und gespielten Davide Carnevali, Fausto Paravidino, Letizia Russo, Edoardo Erba und neben Stefano Massini sind das u.a. Magda Barile, Patrizia Zappa Mulas, Marco Calvano. Um nur einige Namen zu nennen. – Leichter haben es dagegen ausländische (auch zeitgenössische) Texte in italienischer Übersetzung.

Vielen Dank für das Gespräch!

Text und Interview-Fragen: Ulrike Syha

SABINE HEYMANN ist Geschäftsführerin des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Gießener Universität, Theaterkritikerin und Journalistin, Übersetzerin von Theatertexten, Belletristik und Sachbüchern aus dem Italienischen, Französischen und Englischen, Kennerin der Theaterszene in Italien und China. Sie hat bei zahlreichen internationalen Festivals und Projekten als künstlerische Beraterin und Dramaturgin mitgewirkt. Von 1981–1994 arbeitete sie als Kulturkorrespondentin für die Frankfurter Rundschau, den Hessischen Rundfunk, Theater heute, WDR, Deutschlandradio u.a. in Rom. Lehraufträge und Vorträge führten sie an die FU Berlin, die Universitäten Mainz und Frankfurt/Main sowie das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen. Seit 1994 arbeitete sie in der Kunst-und Ausstellungshalle in Bonn als Kuratorin für Rahmenprogramme zu den Ausstellungen. Seit 1996 war sie Persönliche Referentin des Präsidenten der Gießener Universität. Seit der Gründung 2001 ist sie Geschäftsführerin des ZMI.

http://www.zmi.uni-giessen.de/home/profil-sheymann.html

VERLAGSKONTAKT: 

PER H. LAUKE VERLAGe.K.

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